Lale’s Brief war kein Gedicht.
Dichten tat die Lale nicht!
Doch war’s schönste, das sie schrieb,
es sagt’s kurz: Ich hab dich lieb.

Jedes Lied, dass sie gesungen,
ist ins Herzen eingedrungen.
Aber was sie hier geschrieben,
ist bis heut’ in mir geblieben.

Worte, wie ein Testament,
sind für mich ein Kompliment.
Für die Freundschaft bis ans Ende,
drück ich dankend deine Hände!

Liebe Worte…einst von dir,
steh’n hier auf dem Briefpapier.
Und so kann ich heut noch lesen,
was ich einst für dich gewesen:

Lale schreibt als Briefabschluss:

„Und, was meinen Gatten anbelangt, so möchte ich gar keinen anderen haben, als diesen gescheiten, difficilen, amüsanten Artur Beul.

Deine Lale.“

© 08/2006 by Artur Beul, Zollikon.

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