Kleine Verse, die ich dichte,
sind wie Reisen in die Ferne.
Jahre machen’s doch zunichte;
als Ersatz schreibe ich gerne
über Reisen ferner Tage,
die ich nie vergessen kann.
Ginge gerne, ohne Frage,
wieder reisen fort, doch wann?
Fort von hier ist kaum mehr möglich,
meine Beine sind zu alt.
Es ist traurig und auch kläglich,
wenn das Leben Dir sagt: „Halt!“
Doch beim Schreiben kann ich träumen
von den Fahrten durch die Welt.
Sind im Frühlingsblust die Bäume,
Reiselust mich überfällt.
Einst bestimmt geh ich auf Reise,
‘s wird die letzte hier auf Erden.
Doch wohin, auf welche Weise?
Hoffe, dass sie freudig werde.
© 01/2008 Artur Beul, Zollikon.
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