Keiner lebt für sich allein,
jeder ist ein Teil vom Ganzen.
Sonst würd jeder einsam sein,
glücklos durch das Dasein tanzen.

Keiner soll den Nächsten meiden,
wenn der einst in Not gerät.
Du sollst helfend dich entscheiden,
jetzt sofort – tu’s nie zu spät!

Denn der Nächste ist dein Bruder,
hat der Herr zu uns gesagt.
Jedem Boot mit einem Ruder,
hat die Richtung längst versagt.

Manche leben nur für sich,
leisten sich, das was gefällt.
Lassen andere kalt im Stich,
tun, als wär es ihre Welt.

Jeder lebt doch unter andern,
und er sieht nur seine Welt.
Sieht sie gar in Nöten wandern,
ohne Liebe, ohne Geld.

Wenn du kannst, dann helfe gleich,
fällt es dir dabei auch schwer.
Andern helfen macht dich reich,
und den Nächsten noch viel mehr.

Wär die Welt dazu bereit,
alle Menschen gleich zu lieben,
spürte sie Zufriedenheit,
wär nicht einsam, kalt geblieben.

Keiner lebt für sich allein.
Jeder muss das eingesteh’n,
dann würd keiner einsam sein,
fremd und arm durch’s Leben gehen.

© 11/2007 Artur Beul, Zollikon.

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