Im Himmel gibt es keine Fragen,
die kennt man nur auf dieser Welt.
Die Antwort, die wir in uns tragen,
die gibt es nicht für teures Geld.

Die Welt kann weinen und kann klagen.
Die Wissenschaft forscht stets unsäglich
gewisse Antwort zu erjagen,
doch scheiden Menschen daran kläglich.

Im Labor sitzen all die Weisen,
die nach den letzten Dingen fragen.
Auch wenn sie Professoren heissen,
werden sie Misserfolge plagen.

Die letzte Antwort suchen sie,
trotz Forschen und sich damit plagen.
Das, was sie woll’n, finden sie nie.
Das könnte nur der Schöpfer sagen.

Auf meiner Hand sitzt ein Insekt.
Versucht daraus etwas zu fressen.
Ich huste leicht, hab es erschreckt,
an seinem Platz, wo es gesessen.

Wer gab dem Tier die Reaktion?
Sein Kopf ist doch so winzig klein.
Ein Ruck und schon fliegt es davon.
Wer sieht ins kleine Hirn hinein?

Wer gab am Anfang uns das Leben?
Noch niemand konnte Leben schaffen!
Wir können keine Antwort geben,
weil leere Fragen in uns klaffen.

Ich denke nur, dass wir versagen,
wenn wir uns überschätzen wollen.
Wir dürfen Gott nicht alles fragen,
weil wir am Boden bleiben sollen.

© 03/2008 Artur Beul, Zollikon.

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