Was du dichtest, komponierst,
ist ein kleiner Teil vom Ganzen.
Was du täglich hinzuführst,
ist ein Blatt, so wie bei Pflanzen,
die ja dauernd langsam spriessen.
Blätter, Blüten so entstehen,
wie die Bächlein, die klein fliessen,
um als Fluss ins Meer zu gehen.
Was dem Menschenhirn einfällt,
ähnelt allem beim Entstehen.
Alles gleicht sich auf der Welt,
wie beim Werden und Vergehen.
Dichten und auch Komponieren,
ist ein Werk, das längst besteht,
ist ein neues Ausprobieren,
dass das Ganze weitergeht.
Was wir tun, ergänzt das Alte,
leicht verschieden halt vielleicht.
Neues Blatt, das sich entfalte,
hast du dann damit erreicht.
Ein Stillstehen darf’s nicht geben.
Niemals bei dir und der Natur.
Im Fortschritt eilt das ganze Leben
und hinterlässt auch deine Spur.
© 04/2008 Artur Beul, Zollikon.
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