Wenn Rosen hier im Glas verblüh’n,
obwohl sie einst die schönsten waren,
man pflückt nun junge, die aufblüh’n –
sie sind die Neuen, Wunderbaren.
Im Leben ist es ebenso:
Das Alte wirft man einfach fort,
wie auch den Rosen geht’s uns so …
es ist der gleiche Abfallort.
So geht’s der Schönheit auf der Welt:
Sie wird gelobt und hoch geliebt,
die Schönheit pflastert man mit Geld,
was uns die Schönheit alles gibt!
Besuch einmal ein Altersheim,
dort lebt Schönheit alt und allein.
Vorbei ist Glimmer, Rampenschein!
Möcht’st Du so eine Schönheit sein?
© 06/2008 Artur Beul, Zollikon.
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