Ob Regen oder Sonnenschein,
das Leben nimmt darauf nicht Rücksicht.
Es geht bei uns stets aus und ein.
Es zündet an, löscht aus das Licht.
Das Leben gibt, das Leben nimmt.
Es fragt nicht nach den Menschenplänen.
Es gleicht dem Metzger mit dem Messer,
hört nicht, wie viele drunter stöhnen.
Dem Leben muss man klug ausweichen,
sein Freund sein, dies möcht’ ich dir sagen.
So kann man es vielleicht erreichen,
ihm seine Wünsche vorzutragen.
Das Leben hat ja auch zwei Ohren,
es hört, was wir uns stets erhoffen.
Dann ist noch nichts, gar nichts verloren.
Das Leben lässt uns Türen offen.
Das Leben macht’s nicht immer schlecht.
Es kommt zu dir tagtäglich doch.
Nur meist am Schluss hat es doch Recht:
Wir landen stets im selben Loch …
© 06/2008 Artur Beul, Zollikon.
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