Sehen Sie hier erste Impressionen aus dem Ess-Theater 2008 «Nach em Räge schint d’Sunne»: Hier klicken!
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Ein Artikel vom «Küsnachter». Text und Foto Béatrice Christen.
Seine Welt ist die Musik. Mit 18 Jahren komponierte er «Am Himmel stoht es Sternli». Inzwischen ist er 93 Jahre alt und wird geehrt.
Béatrice Christen
Artur Beul war Lehrer in Einsiedeln. Bereits in jungen Jahren begann er mit dem Komponieren und Texten von Liedern. Mit 18 Jahren inspirierte ihn der Sternenhimmel, entstanden ist damals die Melodie «Am Himmel stoht es Sternli». Es folgten weitere Kompositionen, die heute noch im Trend liegen wie «Nach em Räge schint d’Sunne», «Stägeli uf, Stägeli ab». Die Musik beherrschte sein Leben, immer wieder präsentierte er neue Melodien, die zum Erfolg wurden. Als Beul in Zürich die Geschwister Schmid singen hörte, war er begeistert, nahm zu ihnen Kontakt auf und begann für die jungen Leute passende fröhliche Lieder zu komponieren. Beul wurde immer bekannter. Er heiratete Lale Andersen und komponierte auch für sie Titel, die bis heute unvergessen sind. Hans Albers ist nur einer der prominenten Stars, die von Beul komponierte Lieder sangen. Einige Jahre nach dem Tod von Lale Andersen heiratete der Komponist seine Frau Pat, mit der er heute noch zusammen ist.
Mit der Verleihung der goldenen Ehrenmedaille an Artur Beul ehrte der Zürcher Regierungsrat am 14. September 2007 laut eigener Einschätzung «einen Komponisten, der die Schweizer Musikgeschichte wie kein Zweiter geprägt hat.»
Der Geehrte durfte die Auszeichnung aus den Händen von Regierungsrat Dr. Markus Notter entgegenehmen. Beuls Lieder wurden vom Schmaz, dem schwulen Männerchor Zürich, stimmungsvoll vorgetragen.