Nach über einem Jahr Pause hat Artur Beul wieder ein Gedicht verfasst! Etwas, was man bis vor kurzem kaum noch für machbar gehalten hätte. Da er seine Ideen nicht mehr selber aufschreiben kann, war dies gar nicht mal so einfach. Mit etwas Unterstützung und viel Geduld hat es schlussendlich doch noch geklappt. Und hier nun [...]
Der Herbst ist nicht die schlimmste Zeit,
wie viele ihn verachten.
Es ist die Zeit der Fruchtbarkeit.
Der Lohn für das, was wir erschafften.
Die Frühlingsblühten wurden Früchte,
bemalt vom warmen Sommerlicht.
Sie sind mit farbigem Gesichte,
an Bäumen voller Fruchtgewicht.
Am 11. Juli 2006 hat mir Artur folgende Zeilen in Form eines Gedichtes geschrieben. Es bedeutet mir sehr viel.
Man gab mir einen Blumenstrauss,
mit ersten kleinen Frühlingszweigen,
die suchte sich mein Gärtner aus.
Bald wird es Frühling, wollt er zeigen.
Nun steht der bunte Strauss vor mir,
auf meinem Tisch, in schöner Vase,
von Jean Marais – ein Souvenir.
Jetzt nährt sie Zweige hier im Glase.
Es hängt an allen Weihnachtsbäumen,
viel glänzendes zum stillen träumen,
an Zeiten, als man jung noch war.
Die Zeit verging mit jedem Jahr.
Es wurden aus dem einst’gen Kind,
Erwachsene, so wie alle sind.
Der Christbaumschmuck, er bleibt der gleiche.
Er hängt, er glänzt in seinem Reiche.