Cowboylieder

Alles neu macht der Mai!
Auf das haben viele schon lange gewartet. Nun ist es soweit. Soeben ist sie erschienen: Eine Neuauflage der legendären
Cowboylieder von Artur Beul.

Unter folgender Adresse können Sie diese
und viele weitere Noten von Artur Beul beziehen:
www.edition-swiss-music.ch

Beul-Archiv im Chärnehus in Einsiedeln

Kennen Sie schon das Chärnehus in Einsiedeln? Hier ein Beschrieb:

Ursprünglich wurde das Kornhaus in Einsiedeln, wie in anderen Landesgegenden in Zeiten von europaweiten Hungersnöten, mit dem Gedanken erstellt, in landwirtschaftlich besseren Jahren für kommende schlechte Ertragsjahre vorsorgen zu können, indem Lebensmittelreserven angekauft und unter Dach angelegt wurden. Über 200 Jahre diente das Gebäude diesem Grundgedanken des gemeinschaftlichen und auch gemeinnützigen Wohles, auf wirtschaftlicher und kultureller Ebene.

Nachdem der Bezirk Anfangs Jahrhundert seinen Unterhaltspflichten nicht mehr pflichtgetreu nachkam und das Interesse am Chärnehus von allen Seiten nachliess, verlotterte das Gebäude zusehends und schlussendlich wollte man es sogar abreissen und an seiner Stelle einen Kindergarten bauen.

Schliesslich konnte die Stiftung ins Leben gerufen werden und das Chärnehus unter teilweise widrigen Umständen renoviert und seinem jetzigen Zweck zugeführt werden.

Folgende Gegenstände von Artur Beul habe ich dem Archiv überlassen:

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Artur spielt Klavier

Artur's KlavierBis 90 spielte Artur noch fast täglich auf seinem Klavier; immer noch dasselbe, das bemalte, an dem er seine grossen Erfolge komponierte. In den letzten drei Jahren spielte Artur nicht mehr, seine Finger mochten nicht mehr, und er habe in seinem Leben ja genug gespielt.

Aber neben ihm zu sitzen, zu hören und zu sehen, wie er spielte, das war jedes Mal ein besonderes Erlebnis. Auch wenn er die Tasten vielleicht nicht mehr genau traf, brachten seine Hände immer noch den unverwechselbaren weichen ‚Beul-Sound’ hervor, der ihn von anderen Interpreten unterscheidet. Artur's KlavierEr nützte die ganze Breite der Tastatur aus, schwang sich durch die Tonarten und brauchte die Noten nur als Orientierungshilfe. Wenn er spielte, hüpfte seine linke Hand immer wieder von den Tasten zu den Noten hoch, um mir zu zeigen, wo er gerade spielte. Ab und zu wiederholte er eine Stelle. «Hör mal, das finde ich besonders schön», sagte er dann manchmal, bevor er weiter spielte und vielleicht leise den Text dazu sprach. Dann legte er die Noten zurück auf den Stapel zu den anderen Blättern und breitete sorgfältig die Decke mit den gestickten Katzen und Notenlinien über die Tasten. Das Klavier blieb immer geöffnet, auch wenn schon längst niemand mehr drauf spielte.