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Rosen sterben

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Ich hab schon Rosen sterben sehn.
Die vielen Blätter schütteln sich.
Ja, alle Blumen müssen geh‘n.
Bald endet‘s Leben auch für mich.
Es fehlt der warme Sonnenschein,
genauso wie in meinem Herzen.
Die Rose ohne Nass geht ein,
wie alle diese Menschenherzen.
Es werden keine Rosen weinen,
wenn ich dann hier einst gehen muss.
Die Sonne soll auf Grab mir scheinen,
als schöner, treuer Abschiedsgruss.
© 08/2008 [...]

Der Herbst naht

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Auch Renoir-Rosen jetzt verblühten.
Nun sind sie müde und erschlafft.
Selbst wenn sie einmal farbig glühten,
der Herbst schlägt zu mit aller Kraft.
Doch Gott verändert unsre Erde.
So wird’s vier Jahreszeiten geben,
damit einst wieder neues werde,
denn so entsteht das Menschenleben.
Auch Menschen werden wieder heiter.
nach langer stiller, dunkler Nacht.
Die Lebenslust geht wieder weiter.
So hat’s der liebe Gott gemacht.
© 08/2008 Artur [...]

Vergehen

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Wenn Rosen nicht mehr Rosen sind,
nur noch verdorrte, braune Blätter,
spürst du des Herbstes kühlen Wind.
Auch Rosen leben mit dem Wetter.

Renoir-Rosen

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Renoir malte gerne Rosen,
die sah er vom Atelier aus.
Es sind die roten, mittelgrossen,
die suchte er zum Malen aus.

Du welkst so schnell …

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Du welkst so schnell, wie eine Rose,
dies sah ich schon beim letzten Mal.
Die Haut verblasst und sie wird lose,
die heut’ge, sie gleicht einem Tal.