Ich kannte einen Totengräber
und schaute oft beim Graben zu.
Du warst doch stets ein fleiss’ger Streber,
und heut liegst Du in ew’ger Ruh.
Ich kannte einen Totengräber
und schaute oft beim Graben zu.
Du warst doch stets ein fleiss’ger Streber,
und heut liegst Du in ew’ger Ruh.
Der letzte Gruss der Welt sind Blumen,
sie liegen frisch gepflückt auf dir.
Sie decken dich mit Duftvolumen.
Was trauriges sich abspielt hier …
Ich wohne noch im selben Haus,
wo meine Melodien geboren.
Mich trägt man höchstens tot hinaus,
das hab ich mir geschworen.
Ich denke an so manchen Tanz,
den ich getanzt in meinem Leben.
Jetzt liegt auf mir der Totenkranz,
der mir als Dank wurde gegeben.
Im Schlaf versammeln sich Gedanken,
Erlebtes aus vergangner Zeit,
der vieles wir von Heut verdanken.
Verwirrt scheint die Vergangenheit.