Die Welt erwacht
Ich sehe, wie die Welt erwacht.
Es grünt und blüht auf allen Wiesen.
Wer hat das alles so gemacht?
Und dennoch, keiner hat’s bewiesen …
Ich sehe, wie die Welt erwacht.
Es grünt und blüht auf allen Wiesen.
Wer hat das alles so gemacht?
Und dennoch, keiner hat’s bewiesen …
Manch Foto hab ich eingerahmt,
Fotos aus schönen, alten Zeiten.
Damit es mich an damals mahnt,
soll’s mir ein wenig Freud’ bereiten.
In unserm Garten blühen Rosen.
Der Sommerhimmel ist stahlblau.
Doch bald verblüht’s, wenn Winde tosen.
Dies schrieb ich einst an meine Frau.
Vorm Kloster, diesem Wallfahrtsort,
da plätschert der Marienbrunnen.
Da trinkt man Wasser, betet dort.
Als Kinder sind wir reingesprungen.
Gott hat der Welt Farben gegeben,
wie viele, weiss nur Er allein;
sie hellen auf das Menschenleben,
dazu gab Er den Sonnenschein.