Happy Birthday, Artur

Heute, am 9. Dezember 2010, wäre Artur Beul 95 Jahre alt geworden. Wo auch immer er jetzt gerade ist: Wir wünschen ihm alle von Herzen ein zünftiges «Happy Birthday»! Lieber Artur, du fehlst uns allen sehr. Gottseidank hast du uns deine vielen, wundervollen Lieder da gelassen.
Hier noch zwei weitere, bisher noch unveröffentlichte Bilder aus seinem privaten Fotoalbum. Weitere Aufnahmen werden bestimmt noch folgen. Es gibt da noch so viele…
Artur Beul (1946) Artur Beul (1952)

 
 
 

Pat’s 90.

Pat mit Arca (Juli 2000)Heute wäre Pat 90 Jahre alt geworden. Ein grosses Happy Birthday in den Himmel, wo sie bestimmt zusammen mit Turi feiert.
Schade, dass sie diesen Feiertag nicht mehr hinieden erleben durfte…

Abschied von Artur

Eine halbe Stunde vor Beginn der Abdankung am Donnerstagvormittag riss der graue Himmel über Lachen auf und ein blauer Fleck zeigte sich, wie wenn Artur zuschauen wollte, ob alles nach seinen Wünschen geriet…

Eine kleine Schar von langjährigen Begleitern Arturs versammelte sich auf dem Friedhof von Lachen, um den verstorbenen Freund auf seinem letzten Weg zu begleiten. Pfarrer Edgar Hasler fand die passenden Worte des Abschieds, die den Begleitern wohl in diesen Minuten gefehlt hätten. Still standen Freunde und Pfarrer nach Beendigung der Zeremonie, ihre Blicke auf den mit Blumen geschmückten Sarg gerichtet, als etwas Überraschendes geschah: Von fern ertönten Trompetenklänge; und es läuft mir jetzt noch fast kalt über den Rücken, wenn ich mich daran zurückerinnere. «Am Himmel staht es Sternli» spielte der unsichtbare Trompeter. Er selber war nicht zu sehen, nur die Töne schwebten zwischen den Bäumen heran und senkten sich weich über Turis letzte Ruhestätte. Dann war das Lied zu Ende, und der kleine Trauerzug verliess den Friedhof. Bis jetzt ist nicht bekannt, wer der unbekannte Musiker war, der Artur auf so eindrückliche Weise Adieu gesagt hat.

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Nachruf

Dieser Nachruf, verfasst von Adrian Michael, erschien am Freitag, 15. Januar 2010 im Zolliker Boten

Am Himmel staht es Sternli, Stägeli uf, Stägeli ab, Nach em Räge schint Sunne und die Brämen, die seit fast 70 Jahren über den Gotthard fliegen – wer kennt sie nicht, die Melodien von Artur Beul? Manche von ihnen gelten ja bereits als Volkslieder. Im Laufe vieler Jahrzehnte schrieb Artur Beul gegen 2000 Kompositionen, von denen etwa 500 auf Schallplatte und CD erschienen sind.

Artur Beul wurde 1915 in Einsiedeln geboren und verbrachte dort seine Jugendzeit. Nach der Klosterschule in Einsiedeln studierte Beul an der Universität Freiburg und schloss an der Uni Zürich sein Studium als Mittelschullehrer ab. Da kurz danach der Krieg ausbrach, musste er einmal Stellvertretungen übernehmen; zuerst 1940 in Willerzell am Sihlsee. Und in Willerzell, wo Artur Beul nebenbei auch noch als Organist in der Kirche tätig war, begann sein musikalischer Werdegang.

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Adieu, lieber Turi

Ich habe die traurige Aufgabe, Sie darüber zu informieren, dass Artur Beul am Samstag, dem 9. Januar, genau einen Monat nach seinem 94. Geburtstag, in den frühen Morgenstunden für immer friedlich eingeschlafen ist. Er fehlt unheimlich und hinterlässt eine riesengrosse Lücke.

Die Beisetzung von ihm und seiner geliebten Frau Pat, welche bereits im Dezember 2008 verstorben ist, hat im engsten Freundeskreis stattgefunden.
Die Abdankungsfeier fand am Donnerstag, dem 14. Januar 2010 um 10:30 Uhr in Lachen/SZ in der Pfarrkirche statt.

Der «Dreissigste» ist am Sonntag, dem 14. Februar 2010.

Anstelle von Blumen gedenke man der Stiftungen
Fondatione Centro Ticinese per Animali, 6900 Lugano, PC 69-9118-4
Kantha Bopha Children’s Hospitals (Beat Richner), PC 80-60699-1

Zu seinem 80. Geburtstag schrieb Artur Beul:

Und muss ich gehen, soll niemand weinen,
ich lass ja Lieder euch zurück.
Sie werden euch mit mir vereinen
in Liebe, Fröhlichkeit und Glück.

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Radiolegende – Max Rüeger gestorben

Max RüegerDie Radiolegende Max Rüeger ist im Alter von 75 Jahren im Kreise seiner Familie gestorben. Er gehörte zu den populärsten Radiomoderatoren der sechziger und siebziger Jahre.
Zur Erinnerung: Im September 2007 hat er die Laudatio für Artur anlässlich der Verleihung der Ehrenmedaille des Kanton Zürich gehalten.

Rüeger verstarb nach längerer Krankheit in einem Zürcher Spital, wie seine Frau Marlis Rüeger auf Anfrage sagte. Bis im letzten Sommer war er noch als Autor tätig und las immer wieder – etwa in Altersheimen – aus seinen Texten vor – «bei jenen Menschen, die ihn noch vom Radio her kannten», wie seine Frau ergänzte.

Nach der Matura und einer Schauspiel- und Radioausbildung war Max Rüeger als Reporter, freier Autor, Kolumnist sowie als Redaktor bei der Schweizer Illustrierten tätig.

Bekannt wurde er in den 60er Jahren, als er zu einem der populärsten Radio- und Fernsehmitarbeitenden avancierte. Unter anderem moderierte er die Frühsendungen «Autoradio Schweiz», «Espresso» und «Guete Morge».
Quelle: SDA/ATS