Musik-Legende Willy Schmid ist tot

Musik-Legende Willy Schmid ist tot

HÄGGLINGEN – AG – Mit Willy Schmid (†85) ist gestern das letzte lebende Mitglied der «Geschwister Schmid» gestorben. Das Trio feierte in den 1940er- und 50er- Jahren internationale Erfolge.

Willy Schmid, März 2012Willy Schmid, letztes Mitglied des legendären Gesangs-Trios «Geschwister Schmid», ist tot. Er ist am Freitag, 11. Oktober 2013,  im Alter von 85 Jahren in Küsnacht ZH gestorben, wie seine Witwe heute mitteilte. Ihre grössten Erfolge feierten die Geschwister in den 1940er und 1950er Jahren.
Zusammen mit seinen Geschwistern Werner und Klärli landete Willy Hits wie etwa «Ich han en Schatz am schöne Zürisee» und dann vor allem Lieder des Komponisten Artur Beul wie «Am Himmel stoht es Sternli z’Nacht», «Stägeli uf, Stägeli ab» (1943) oder «Übre Gotthard flüged Bräme» (1945).
Zwei Brüder der Stars aus Hägglingen AG, Gottfried und Julius, waren im Gastgewerbe tätig. Vor allem das Lokal «Kindli» in der Zürcher Altstadt wurde so zu einem Treffpunkt für die Fans. Nach dem Krieg sangen die «Geschwister Schmid» auch auf Hochdeutsch und Englisch.
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Hazy Osterwald gestorben

Hazy Osterwald und ArturHazy Osterwald (* 18. Februar 1922 als Rolf Erich Osterwalder in Bern; † 26. Februar 2012 in Luzern war ein Schweizer Musiker, Sänger und Orchesterleiter. Zu seinen bekanntesten Stücken gehören der «Kriminal-Tango» und der «Konjunktur-Cha-Cha» («Geh’n Sie mit der Konjunktur»).

Am vergangenen Sonntag, dem 26. Februar 2012 ist der berühmte Schweizer Musiker Hazy Osterwald mit 90 Jahren verstorben. Er war u.a. auch mit Artur Beul und vor allem auch mit dessen Frau Pat gut befreundet. Jetzt können sie alle beide im Himmel zusammen weiter musizieren. Und Pat war ja zu Lebzeiten eine riesige Jazzliebhaberin. Sie wird ihre helle Freude daran haben, endlich wieder Hazy anzutreffen. R.I.P. Hazy Osterwald.

1. Todestag

Heute vor einem Jahr war ein sehr trauriger Tag, denn um 2 Uhr nacht bist du, lieber Artur Beul, für immer eingeschlafen. Man hält es kaum für möglich – schon ein Jahr ist es her.
Artur, ich denke heute ganz fest an dich und das tun bestimmt auch sehr viel andere Menschen, denen du unvergessen bleibst. Mir bleiben viele wunderbare Erinnerungen. Gerade eben, wo ich mal wieder in deinen Fotoalben blättere, erinnere ich mich an die unzählige Male, in denen wir das gemeinsam gemacht haben und du mir zu jedem Foto die dazugehörige Geschichte erzählt hast. Wie sehr vermisse ich diese Stunden.
Gestern habe ich für die Öffentlichkeit 6 weitere Fotos aus deinem Tessin-Album eingescannt und in den kommenden Tagen werden noch weitere Folgen. An deinem Grab hat sich der Winter, zumindest vorübergehend, verabschiedet und schon sehr bald kehrt der Frühling zurück. Ich freue mich darauf, die Artur Beul-Rosen das erste Mal blühen zu sehen…

Happy Birthday, Artur

Heute, am 9. Dezember 2010, wäre Artur Beul 95 Jahre alt geworden. Wo auch immer er jetzt gerade ist: Wir wünschen ihm alle von Herzen ein zünftiges «Happy Birthday»! Lieber Artur, du fehlst uns allen sehr. Gottseidank hast du uns deine vielen, wundervollen Lieder da gelassen.
Hier noch zwei weitere, bisher noch unveröffentlichte Bilder aus seinem privaten Fotoalbum. Weitere Aufnahmen werden bestimmt noch folgen. Es gibt da noch so viele…
Artur Beul (1946) Artur Beul (1952)

 
 
 

Pat’s 90.

Pat mit Arca (Juli 2000)Heute wäre Pat 90 Jahre alt geworden. Ein grosses Happy Birthday in den Himmel, wo sie bestimmt zusammen mit Turi feiert.
Schade, dass sie diesen Feiertag nicht mehr hinieden erleben durfte…

Abschied von Artur

Eine halbe Stunde vor Beginn der Abdankung am Donnerstagvormittag riss der graue Himmel über Lachen auf und ein blauer Fleck zeigte sich, wie wenn Artur zuschauen wollte, ob alles nach seinen Wünschen geriet…

Eine kleine Schar von langjährigen Begleitern Arturs versammelte sich auf dem Friedhof von Lachen, um den verstorbenen Freund auf seinem letzten Weg zu begleiten. Pfarrer Edgar Hasler fand die passenden Worte des Abschieds, die den Begleitern wohl in diesen Minuten gefehlt hätten. Still standen Freunde und Pfarrer nach Beendigung der Zeremonie, ihre Blicke auf den mit Blumen geschmückten Sarg gerichtet, als etwas Überraschendes geschah: Von fern ertönten Trompetenklänge; und es läuft mir jetzt noch fast kalt über den Rücken, wenn ich mich daran zurückerinnere. «Am Himmel staht es Sternli» spielte der unsichtbare Trompeter. Er selber war nicht zu sehen, nur die Töne schwebten zwischen den Bäumen heran und senkten sich weich über Turis letzte Ruhestätte. Dann war das Lied zu Ende, und der kleine Trauerzug verliess den Friedhof. Bis jetzt ist nicht bekannt, wer der unbekannte Musiker war, der Artur auf so eindrückliche Weise Adieu gesagt hat.

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