Die Rosenstadt dreht auf dem Plattenteller

Die Rosenstadt dreht auf dem Plattenteller

«Übre Gotthard flüged Bräme», «Stägeli uf, Stägeli ab», «Am Himmel staht es Sternli»: Artur Beul (1915 – 2010) hat mehrere bekannte Hits komponiert. Er schaffte es in den 1940-Jahren sogar in den USA an die Spitze der Hitliste.

Weniger bekannt sein dürfte, dass Beul auch eine Hymne auf die Rosenstadt Rapperswil geschrieben hat: «Chumm mit i d’Rosestadt nach Rapperswil». Ein Sammler hat das Lied von 1948 in einem Plattenladen in Zürich entdeckt und es dem Rapperswiler Stadtarchivar, Mark Wüst, geschickt. «Ich werde das Lied als Audioquelle im Archiv ablegen», sagt er.

Grand-Prix-Gewinnerin singt das Lied

Zufällig sei ausserdem am 28. April Vernissage der kleinen Ausstellung «Neu eingetroffen». Gezeigt werden gemäss Mark Wüst Schenkungen und Einkäufe der Stadt. «Da passt das Lied gut rein. Ich werde es nach der Begrüssung abspielen», so der Stadtarchivar.

Gesungen hat das Lied übrigens niemand Geringeres als die Schweizer Sängerin Lys Assia. Einige Jahre später war sie 1956 erste Gewinnerin des Grand Prix Eurovision de la Chanson.

Hören Sie hier die Sendung Regionaljournal Ostschweiz vom 10.04.2019, 09:49 Uhr:

Lys Assia – Chumm mit i d’Rosestadt nach Rapperswil

 

Quelle: © SRF

Rapperswil bekommt seine Hymne zurück

Rapperswil bekommt seine Hymne zurück

Remo Albrecht sammelt seit dem 12. Lebensjahr Schellackplatten und Grammophone. Inzwischen sind 12’000 Platten und 50 Kurbelgrammophone in der Sammlung.

Mit Artur Beul verbindet ihn mehrere grosse Erinnerungen. So durfte er zusammen mit seinem Schulkameraden, der auch sammelt, einen Nachmittag bei ihm zuhause verbringen, denn Remo Albrecht überspielte ihm den Andrews-Sisters-Titel „Underneath the linden three“ auf Kassette. Er hatte diese Aufnahme bis dahin nie mehr  gehört.
Die beiden bekamen dann je ein signiertes Original-Notenblatt!

Ebenso besitzt Remo Albrecht die Platte „Sattel-Pumpi-Polka“ eines Zürcher Velohändlers, der eigens hierfür eine Platte anfertigen lies (es singt Marthely Mummenthaler und es ‚brummlet‘ Artur nebenbei….). Vermutlich wurden davon ca. 50-100 Ex. gepresst.

Vor kurzem erstand Remo Albrecht zwei Decca-Platten, auf der sich auf der einen der Titel «Orgelma» und auf der anderen «Chum mit i d’Rosestadt nach Rapperswil» (interpretiert von Lys Assia) befinden. Totale Raritäten. Diese werden nun am Radio gespielt.

Sendetermin: Mittwoch, 03. April 2019 – 20:03 Uhr – Radio SRF Musikwelle Moderation: Jürg Moser, Redaktion: Jürg Moser

Zu dieser Gelegenheit wird die schöne «Hymne an Rapperswil» als Wiederentdeckung der ganzen Schweiz präsentiert.

Remo Albrecht freut sich, dass diese Raritäten wieder den Weg zu den Zuhörer finden.

Und wir bedanken uns herzlich für sein tolles Engagement und diesen Artikel.

Interview zum 80. Geburtstag

Interview zum 80. Geburtstag

«Zum 80. Geburtstag von Artur Beul»

Die folgende Sendung wurde einen Tag vor Artur Beul’s 80. Geburtstag auf DRS 1 ausgestrahlt. Verena Speck hatte den Komponisten zum Interview bei ihm zuhause in seinem Haus in Zollikon besucht.

Herzlichen Dank an Kurt Mettler für den Hinweis und den tollen Support.

Spezial Sendung auf DRS 1 vom Freitag, 08.12.1995
Gesprächsleitung: Thomy Scherrer
Studiogast: Verena Speck
Foto: Artur Beul in seinem Garten in Zollikon, 1995

Copyright SRF Schweizer Radio und Fernsehen

Von Hägglingen bis Hollywood

Von Hägglingen bis Hollywood

Hörspiel SRF Musikwelle vom Sonntag, 13.11.2011, 14.00 Uhr

«Von Hägglingen bis Hollywood»

Eine Biografie der Geschwister Schmid in drei Teilen. Die Geschichte von drei Geschwistern, die Geschichte machten im Show-Business.

Die Geschwister Schmid feierten zwischen 1954 und 1962 in den USA grosse Erfolge. In den Staaten traten sie unter dem Namen «Trio Smeed» auf. (Privatarchiv Willy Schmid)

In den 1930er bis 1950er Jahren wurde das Gesangs-Trio «Geschwister Schmid» aus Hägglingen im Kanton Aargau weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Die Geschwister Schmid gelten als die ersten Schweizer, die auf dem Gebiet der Unterhaltungsmusik internationale Bedeutung erlangten.
Mit ihrem eigenwilligen Folklore-Verständnis schafften sie sich aber nicht nur Freunde.

Hörspiel von Hans Gmür und Josef Renggli. Mit Vater Schmid, Geschwister Schmid, Peter W. Loosli (Erzähler), in div Rollen: Elisabeth Schnell, Ulrich Beck, Jörg Schneider, Luzius Versell, A. Burkhard, M. Bauer

Regie: Hans Gmür
Produktion: SRF 1964

Ursprüngliche Sendetermine:
DRS Musikwelle vom Sonntag, 13.11.2011, 14.00 Uhr 1/3
DRS Musikwelle vom Sonntag, 20.11.2011, 14.00 Uhr 2/3
DRS Musikwelle vom Sonntag, 27.11.2011, 14.00 Uhr 3/3

Teil 1

Teil 2

Teil 3

Meine Musik: Artur Beul wünscht populäre Melodien

Meine Musik: Artur Beul wünscht populäre Melodien

Wegen der Geschwister Schmid hängte er den Lehrerberuf an den Nagel. Daraufhin schrieb Artur Beul Schweizer Musikgeschichte. Beul gilt als der erste Schweizer Hit-Komponist, der es sogar in den USA schaffte in die Hitparaden zu Gelangen. Dennoch verlief nicht alles glatt in seinem Leben.
Artur Beul (1915-2010) gilt heute als legendärer Schweizer Komponist. Seine Hits von damals avancierten zu Evergreens.

1988 war Artur Beul zu Gast beim Schweizer Radio in der Sendung «Meine Musik» und sprach über Höhepunkte und Tiefschläge seiner Karriere.

In der Sendung durfte der gebürtige Einsiedler ausserdem seine eigenen Lieblingsmelodien wünschen. Darunter befindet sich auch sein eigener Welthit «Nach em Räge schint d Sunne».

SRF Musikwelle widmet den «Brunch» dem legendären Komponisten, der am 9. Dezember 2015 seinen 100. Geburtstag hätte feiern können.

Sendung: Brunch, 13.12.2015, 11:03 Uhr – SRF Musikwelle

Kokosnüsse und Bananen

Kokosnüsse und Bananen

Komponist und Texter Artur Beul schrieb unter anderem Lieder für trinkfeste Hochsee-Kapitäne und romanitsche Rummelplatz-Helden. In der Sendung «Zur vorgerückten Stunde» erzählte er am 26. Juni 1976 von Hans Albers Sinn für Komik und Klamauk.

Hans Albers hatte eine Vorliebe für heitere Lieder. Das Lied «Kokosnüsse und Bananen» war ihm denn auch wie auf den Leib geschrieben. Text und Musik zum Lied stammen von Artur Beul.

Sendung: Sinerzyt, 20.04.2010, 09:45 Uhr – SRF Musikwelle