Reto Parolari unerwartet verstoben

Reto Parolari unerwartet verstoben

Zum Tod von Reto Parolari

Reto Parolari war gerne Maestro, sei dies im Zirkusorchester oder im Unterhaltungsorchester. Mit seinem sinfonischen Orchester stand der Winterthurer mehr als 45 Jahre auf der Bühne. Am Sonntag, 15. Dezember 2019 starb Reto Parolari völlig unterwartet im Alter von 67.

Reto Parolari als Mensch und Musiker: Fränzi Haller im Gespräch mit Musikredaktor Jürg Moser

Quelle: SRF

Die Rosenstadt dreht auf dem Plattenteller

Die Rosenstadt dreht auf dem Plattenteller

«Übre Gotthard flüged Bräme», «Stägeli uf, Stägeli ab», «Am Himmel staht es Sternli»: Artur Beul (1915 – 2010) hat mehrere bekannte Hits komponiert. Er schaffte es in den 1940-Jahren sogar in den USA an die Spitze der Hitliste.

Weniger bekannt sein dürfte, dass Beul auch eine Hymne auf die Rosenstadt Rapperswil geschrieben hat: «Chumm mit i d’Rosestadt nach Rapperswil». Ein Sammler hat das Lied von 1948 in einem Plattenladen in Zürich entdeckt und es dem Rapperswiler Stadtarchivar, Mark Wüst, geschickt. «Ich werde das Lied als Audioquelle im Archiv ablegen», sagt er.

Grand-Prix-Gewinnerin singt das Lied

Zufällig sei ausserdem am 28. April Vernissage der kleinen Ausstellung «Neu eingetroffen». Gezeigt werden gemäss Mark Wüst Schenkungen und Einkäufe der Stadt. «Da passt das Lied gut rein. Ich werde es nach der Begrüssung abspielen», so der Stadtarchivar.

Gesungen hat das Lied übrigens niemand Geringeres als die Schweizer Sängerin Lys Assia. Einige Jahre später war sie 1956 erste Gewinnerin des Grand Prix Eurovision de la Chanson.

Hören Sie hier die Sendung Regionaljournal Ostschweiz vom 10.04.2019, 09:49 Uhr:

Lys Assia – Chumm mit i d’Rosestadt nach Rapperswil

 

Quelle: © SRF

Rapperswil bekommt seine Hymne zurück

Rapperswil bekommt seine Hymne zurück

Remo Albrecht sammelt seit dem 12. Lebensjahr Schellackplatten und Grammophone. Inzwischen sind 12’000 Platten und 50 Kurbelgrammophone in der Sammlung.

Mit Artur Beul verbindet ihn mehrere grosse Erinnerungen. So durfte er zusammen mit seinem Schulkameraden, der auch sammelt, einen Nachmittag bei ihm zuhause verbringen, denn Remo Albrecht überspielte ihm den Andrews-Sisters-Titel „Underneath the linden three“ auf Kassette. Er hatte diese Aufnahme bis dahin nie mehr  gehört.
Die beiden bekamen dann je ein signiertes Original-Notenblatt!

Ebenso besitzt Remo Albrecht die Platte „Sattel-Pumpi-Polka“ eines Zürcher Velohändlers, der eigens hierfür eine Platte anfertigen lies (es singt Marthely Mummenthaler und es ‚brummlet‘ Artur nebenbei….). Vermutlich wurden davon ca. 50-100 Ex. gepresst.

Vor kurzem erstand Remo Albrecht zwei Decca-Platten, auf der sich auf der einen der Titel «Orgelma» und auf der anderen «Chum mit i d’Rosestadt nach Rapperswil» (interpretiert von Lys Assia) befinden. Totale Raritäten. Diese werden nun am Radio gespielt.

Sendetermin: Mittwoch, 03. April 2019 – 20:03 Uhr – Radio SRF Musikwelle Moderation: Jürg Moser, Redaktion: Jürg Moser

Zu dieser Gelegenheit wird die schöne «Hymne an Rapperswil» als Wiederentdeckung der ganzen Schweiz präsentiert.

Remo Albrecht freut sich, dass diese Raritäten wieder den Weg zu den Zuhörer finden.

Und wir bedanken uns herzlich für sein tolles Engagement und diesen Artikel.

Foto Galerie

Foto Galerie

Liebe Besucher/innen

Seit heute präsentieren sich die Fotos der Galerie in neuem Layout. Eine Besichtigung lohnt isch bestimmt.
Hier geht’s direkt zu den Fotoalben: https://www.arturbeul.ch/fotos/ 
Sobald es die Zeit zulässt, wird künftig noch weiteres Bildmaterial dazu kommen.

Nach em Räge schint d’Sunne – Nostalgietheater Balgach

Nach em Räge schint d’Sunne – Nostalgietheater Balgach

Bühnenproben im Gange

Im Oktober 2016 wird das volkstümliche Musical „Nach em Räge schint d’Sunne“ in der Mehrzweckhalle Riet in Balgach aufgeführt. Seit Anfang März wird dort zweimal pro Woche geprobt. Dank des grossen Einsatzes des Bauteams stehen die Kulissen im Rohbau bereits für die Proben zur Verfügung.

Lesend, strickend, diskutierend, wartend, lachend – so trifft man die Mitwirkenden in der Mehrzweckhalle Riet an. Die Stimmung ist gelöst. Geprobt wurde bis jetzt nur mit den Darstellern, welche eine Rolle mit Sprechtext haben oder solistisch auftreten. Ab Mai werden auch die Leute für die Chor- und Tanzszenen, welche separat einstudiert werden, dazu kommen.

Heute wird zum ersten Mal eine Szene des zweiten Aktes geprobt. Es wird orientiert, ausprobiert, verändert, korrigiert. Wo liegt das Dorf? Welchen Ausgang muss ich benutzen? Positionen werden bestimmt und von der Regieassistentin notiert. Doch Vieles ist noch offen, vieles wird laufend geändert, bis es zum Bild im Kopf von Regisseur Willy Hutter passt.

Zeitgeist getroffen
Mit der Auswahl des Stückes hat Willy Hutter ein gutes Gespür gehabt. 2015 hätte der Komponist Artur Beul seinen 100. Geburtstag gefeiert. Seine Hits „Stägeli uf, Stägeli ab“ oder „Am Himmel stoht es Sternli z’Nacht“ u.v.m werden zurzeit oft gespielt. Auch auf der Bühne in Balgach werden zahlreiche seiner Lieder zu hören sein. Musikalisch reicht die Palette vom typischen Schweizer Jodel über Schlager und Kabarett bis hin zu Swing und Tango. Willy Hutter lässt ein witziges und spritziges volkstümliches Musical entstehen. Es kommen zahlreiche schweizerische Klischees vor wie Jassen, Turnfest, Militärmanöver, aber auch die Gegensätze von der „heilen Welt“ auf dem Land und dem angeblich frivolen Leben in der Stadt. Das Musical handelt von Hühnern, Geld, Liebe und Eifersucht. Die Spielorte sind der Dorfplatz von Schüliwyl, das Büro einer Versicherungsgesellschaft und ein Zürcher Nachtclub. Das Mundartstück lebt von der Situationskomik, vom Spiel mit den Dialekten, von Überzeichnungen und natürlich vom Gesang. Die 25 Lieder wurden arrangiert und einstudiert von René Reiter. Goran Kovacevic ist der musikalische Leiter und für das Orchester zuständig.

Vorverkauf ab Mitte August
Das volkstümliche Musical „Nach em Räge schint d’Sunne“ feiert am 7. Oktober 2016 Premiere. Sämtliche weiteren Aufführungstermine vom 7. – 31. Oktober 2016 finden sich auf der Homepage www.nostalgietheater.ch. Billets für die einzelnen Aufführungen können ab Mitte August persönlich auf allen Geschäftsstellen der Alpha RHEINTAL Bank bezogen werden (nur Schalterverkauf, keine telefonischen Reservationen). Ebenso besteht dann die Möglichkeit Tickets online über www.nostalgietheater.ch oder telefonisch über das Theaterbüro zu reservieren.

Kontakt:
Nicola Wurster-Eichmann
wurster@victoriadruck.ch
Tel. 071 722 21 54