Franz Lindauer gestorben

Franz Lindauer gestorben

Franz Lindauer war ein bekannter Schweizer Opernsänger (Bariton) und Regisseur. Er wurde am 6. Dezember 1930 in Zürich geboren und starb am 20. Juni 2025 in Langnau am Albis.

Artur Beul bezeichnete — zumindest implizit — das Engagement von Lindauer als bedeutend: die Bereitschaft, seine Melodien nach Jahrzehnten neu aufleben zu lassen, war ihm wichtig.

  • Im Jahr 1987 wurde mit dem Musical (bzw. Ländlermusical) Nach em Räge schint d’Sunne eine Neuinszenierung in Regensdorf aufgeführt — mit Regie und musikalischer Leitung durch Jean Hoffmann und Franz Lindauer.

  • Der Anlass war ausdrücklich eine Hommage an Beul: Lindauer und Hoffmann arrangierten und inszenierten das Werk neu, das ursprünglich von Beul komponiert worden war.

  • In einer Würdigung 2009 tritt Lindauer mit seinem Tenor auf – der Anlass dient der Ehrung von Beul.

Karriere und Wirken von Franz Lindauer

Stimmlage und Ausbildung: Lindauer war Bariton und wurde unter anderem von Margarethe Haeser in Zürich und Erna Westenberger in Frankfurt am Main ausgebildet.
Engagements: Seine Karriere führte ihn an verschiedene Theater im In- und Ausland, darunter das Städtebundtheater Biel-Solothurn und das Stadttheater Bern. Er trat auch mit der Deutschen Gastspieloper auf und war als Intendant der Regensdorfer Musikwoche tätig.
Repertoire: Zu seinen Rollen gehörte unter anderem der Papageno aus Mozarts „Die Zauberflöte“.
Weitere Tätigkeiten: Neben seiner Gesangskarriere war er auch als Regisseur, Sekretär und Autor von Radiohörspielen, Schulfunksendungen und Cabarettexten tätig. Er wirkte als Librettist für Musicals wie „Der schwarze Hecht“ mit Musik von Paul Burkhard.
Anerkennung: Er galt als eine Koryphäe auf der Bühne und gehörte zu den bekannten Opernsängern in der Schweiz und im benachbarten Ausland.

Ruhe in Frieden, lieber unvergesslicher Franz.

Persönliche Gegenstände

Persönliche Gegenstände

Artur Beul trug zeitlebens schon immer zwei kleine Markenzeichen bei sich, welche auf den meisten Fotos ersichtlich sind:

Unter anderem – bereits als junger Mann in der 40er Jahren – den unverkennbaren Solitär Ring am kleinen Finger sowie um den Hals eine Kette mit Anhänger der wundertätigen Madonna.

Die Kette hat unterdessen einen neuen Besitzer gefunden. Anderes kann hier im Shop erworben werden.

Stägeli uf – Stägeli ab 2023 – im Theater 11 in Zürich

Stägeli uf – Stägeli ab 2023 – im Theater 11 in Zürich

Theater 11 Zürich, 25. Mai bis 25. Juni 2023

Wer gerät bei «Am Himmel staht es Sternli  z’Nacht» nicht ins Träumen, wer bei «Nach em Räge schiint d‘Sunne», «Stägeli uf – Stägeli ab» oder «Übere Gotthard flüget Bräme» nicht in nostalgisches Schwärmen? Artur Beuls hundertster Geburtstag war für die Autoren und Produzenten 2015 Anlass genug, diesen Ohrwürmern, verpackt in eine komische und berührende Handlung, wieder begegnen zu dürfen.

Eine Mischung aus Heimat-, Gotthelf-Film und Märchen in einem wunderhübschen Bühnenbild mit Geranien vor und karierten Vorhängen hinter den Fenstern. Zusammen mit den leicht überhöhten Masken und Kostümen wird eine zauberhafte Alpenwelt gezeigt, in die die Lieder von Artur Beul mit viel Hingabe eingebettet sind.

Weitere Informationen

Ausstellung

Ausstellung

Heinz Blum, Artur Beul, Arturo
 
Ausstellung: 03.12.2021 – Januar 2022
Ort: Sennhofweg 19, 8125 Zollikerberg
 
Vernissage: (Grillwürste / Käse) am Donnerstag, 02.12.2021 17- 21 Uhr
Apéro: 11.12.21, 15 – 18 Uhr
 
Bitte anmelden 079 261 52 61
 
Zertifikatspflicht

ARTURO

Arthur Gautschi wurde 1941 in Zürich (Kreis 4) geboren. Als gelernter Maler absolvierte er via Weiterbildung 1975 die Malermeisterprüfung.

An der Kunstgewerbeschule Zürich besuchte er diverse Kurse. Beim Kunstmaler Emil Mehr erlernte er die Farblehre, sowie perspektives und figürliches Zeichnen. Ferner modellierte er beim Kunstmaler Max Frühauf.

Seit 1982 führt er sein eigenes Atelier im Zollikerberg für Dekorationsmalereien. Arthur Gautschi’s Spezialitäten sind Illusionsmalerei / Wandbilder, Imitationen von Marmorierungen und Maserierungen an verschiedenen Objekten.

Seine Bilder stellt er an vielen Orten im Raum Zürich aus, sein grösster Erfolg war die Ausstellung 1972 im Helmhaus Zürich, im Rahmen „Zürcher Künstler“.